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05 March 2017 @ 07:47 am
Ich habe oft das Problem morgens sehr früh oder sogar nachts aufzuwachen und dann setzt eine Lawine von 'du musst','du hast vergessen' und so weiter ein. Oft Blödsinn, oft aber auch ganz reale Dinge. Letzte Woche war es eine Nacht so schlimm, dass ich ab zwei wach lag.
Seitdem versuche ich mehr, solche Nächte zu verhindern. Zwei Strategien:
A - Das ist nicht meine Baustelle! Manche Dinge könnte ich zwar regeln, aber es ist der Job von jemand anderem. Ich löse mich davon, es übernehmen zu wollen.
B - (und das ist sehr schwer für mich) Achtsamkeit. Ich bin handysüchtig. Ich starre die ganze Zeit drauf, und pokemonGo hat das nicht besser gemacht. Dadurch entgeht mir viel. Und ich bin sehr abgelenkt. Und ich hab bei jeder Tätigkeit (auch jetzt gerade) Dinge im Kopf, die ich als nächstes tun sollte/werde/möchte.
Also ist mehr Achtsamkeit mein nächstes Ziel, denn ich denke, das mir das helfen wird, ruhiger zu werden, Dinge erledigt zu bekommen und mehr zu leben (von negativen Auswirkungen der ständigen Bildschirmnutzung, was Augen und Rücken, Nacken angeht, noch ganz abgesehen).

Also - Herausforderung: ich schließe mich Tammy Strobels 'Tiny moments' an und möchte als nächstes zwei Bücher über Achtsamkeit lesen, für Ideen. Dazu (jetzt gerade, sehr spontan) - kein Handy mehr vor'm Aufstehen. Ist ja eh Fastenzeit.

Idee: Ich hol mir jetzt meine Karteikarten und mache mir selbst Karten mit Achtsamkeitsübungen. Dann kann ich mir noch einen Behälter basteln und immer mal wieder eine machen. Da kann ich auch mein Drachentarot mit einbeziehen.
 
 
20 February 2017 @ 08:47 pm
Ich bin ja hier in der ulkigen Situation, dass viele alte Freunde (die ganzen Uni- und Schulleute, zum Beispiel, und ein Gutteil meiner Familie) den Link zu diesem Blog hier haben, weil ich ihn damals als Online-Tagebuch verwendet hab. Ich bin zwar ziemlich sicher, dass hier seit 2006 niemand von denen mehr reingeschaut hat, aber vielleicht doch. Daher kommt man immer mal wieder in die ulkige Situation, bestimmte private Sachen nicht zu schreiben. Etwas extrem Privates ist der Musikgeschmack.

Da bin ich ja sehr eklektisch. Der kleinste gemeinsame Teiler sind Gitarren, und da ist egal, ob die über Strom, Nylon oder Stahl klingen. Circa 70% meiner Musik hat mit Gitarren zu tun. Der Rest ist Elektro in verschiedenen Varianten, vor allem House oder Eurodance. Wobei mir jetzt schon wieder zig Ausnahmen einfallen. Also anders:
- Gitarren sind gut
- Tanzbar ist gut
- MITSINGBAR ist super! Ich höre de facto keine Nicht-Mitsing-Musik.

Abseits von der Dance-Schiene mag ich Geschichtenerzähler. Reinhard Mey, Grönemeyer, Silbermond, Stefan Schramm (mit dem verschwägert zu sein ich die große Freude habe) und - ganz neu - Revolverheld. Ich hab sie letztens richtig entdeckt, und meine Güte, was für geile Musik. Was für grandiose Texte, die diese Studentenzeit in ihrer besten Form wieder auferstehen lassen. Ein bisschen wehmütig machen, aber nicht traurig. Geil, geil.
Aber ich habe auch eine Kelly Family und Pur-Vergangenheit. Ja, ich mag Irish Folk, und ich hab auch nichts gegen Pop. Ich mochte auch Roxette oder Savage Garden. Ich liebe Pseudo-Folk, das, was halt so auf Larps läuft. Ich höre Rammstein und System of a Down. Ich höre Bach. Ich liebe Bach. Obwohl ich nicht so der Mathetyp bin. Wobei auch das nicht stimmt, denn ich steh auf Rhythmus, und das ist ja wohl pure Mathematik. Ungefähr die Hälfte aller Musiker, die ich kenne, steht nebenbei auf Mathe.

Jedenfalls - Musik ist geil. Das Beste. Musik und Singen. Forever.
 
 
11 February 2017 @ 07:43 am
sind Bücher.

Ich habe nur noch so wenige, und die, die ich hab, sind mir wert und teuer, obwohl es einfach normale Bücher sind, kein de facto Wert.
Was ich dagegen nochmal ausmisten würde, ist Küchenkram. Ich freu mich auf den Umzug, weil ich das alleine werd umräumen dürfen, und so kann man in aller Ruhe neu sortieren, refuzjeren, wertschätzen. Und eigentlich wird auch alles andere nochmal überprüft werden. Da wir ja praktisch umziehen, wird natürlich geschaut werden, wo was hinkommt und was eben nicht. Und wenn man eh jedes Teil einzeln in die Hand nimmt, fallen ja dann auch die verstecktesten Einzelteile auf. Hooray.

Edit 19.2. - nee, also Bücher geht echt nicht. Bis auf die 13, die mir heut beim Staubwischen in die Hände gefallen sind... jetzt hab ich noch 23.
 
 
30 January 2017 @ 09:31 pm
Ich kann wirklich nicht begreifen, wie das in Amerika gerade passieren kann. Wieso wird so ein Gesetz nicht sofort kassiert? Wie ist das möglich?
Welche Folgen hat es für die betroffenen Menschen? Furchtbar. Und noch schlimmer die Vorstellung, dass es in Europa auch passieren könnte. Und was kann man tun? Es gibt im Moment so viele Menschen, die glauben, mehr wert zu sein als andere...
 
 
28 January 2017 @ 10:59 am
Es gibt einfach Wörter, die auf Englisch besser passen.
Inspiriert von apartmenttherapy.com hab ich mich mal dran gemacht, meine Mail-Accounts aufzuräumen.
Schulmails: 147 gelöscht - Privataccount I: 10 gelöscht - Privataccount II: 5 gelöscht

Fein, fein. Jetzt noch Dateien aufräumen, da nervt mich vor allem die Vermischung von drei Schulrechnern mit Ordnern, einem Stick und einem Laptop. Und unsere externe Festplatte lässt mich nichts löschen, weil neuerdings alles schreibgeschützt ist... *grummel*
 
 
 
13 January 2017 @ 11:08 pm
Schnee, und zwar zum dritten Mal dieses Jahr.
Eine nächtliche Autofahrt auf frischem Schnee, ein kurzer Fußmarsch und der Gedanke, dass Schnee deshalb so wunderbar ist, weil er alles so still macht. Draußen, aber auch im Haus. Stille ist was Schönes.
 
 
17 December 2016 @ 09:32 am
cats  
Have I ever mentioned how much joy it brings to give an old unwanted cat a forever home? Probably not, because this feeling cannot be put into words.
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10 November 2016 @ 09:06 pm
Doch nochmal. Um mich aufzumöbeln - sieben Tage krank ist sooooo langweilig - hab ich mich nach Möbeln umgesehen. Dabei hatte ich ein paar Aha-Momente

a) Es gibt tatsächlich schöne Sofas
b) Ich mag Second Hand-Möbel, und ich finde Möbel aus "reclaimed wood" toll - aber keine Möbel, die nur so aussehen.
c) Wir haben SO WENIG ZEUG


a ist wohl selbst erklärend.

Zu b: Es ist einfach der "ich möchte so aussehen wie"-Look, der mich nervt. Wenn man Flohmarktmöbel will, dann sollte man doch den Nerv aufbringen, auf Flohmärkten zu gucken, und sie nicht für 400 Euro aus dem Standard-Möbelhaus holen. Wie lame.


Und zu c: In all den Möbelhäusern die ich jetzt gesehen habe, stehen in den Räumen immer mega viele Möbel. Beispiel "Bad": Statt Waschbecken Waschtische. Unter dem Teil, wo man die Hände wäscht, sind vier Schubladen. Okay. Könnte ich vielleicht vollkriegen, mit Gästehandtüchern, Hautpflege, Kosmetikrohstoffen. Dann ist mein Restbad aber auch vollkommen leer. Aber in diesen Modellräumen gibt es dann noch ein Handtuchablageregal und einen Hängeschrank von 1,20m Höhe. Was soll da alles rein? Wieviel Kosmetik benutzen diese Leute?

Oder Wohnzimmer: Sofa, Couchtisch, TV-Bank, Hängeschrank, Regal über dem TV, Sideboard. Haben wirklich noch so viele Leute DVD- oder CD-Sammlungen? Warum bewahren alle ihr Geschirr im Wohnzimmer auf?

Oder Schlafzimmer: Kein Schrank unter 3m Breite. Auf 2,20 Höhe. 60 oder 80 tief. WAS ZUR HÖLLE geht da rein? Ich meine, ich kenne Leute, die einen begehbaren Kleiderschrank haben. Aber - hä? Aber zusätzlich dazu gibt es halt noch zwei Nachttische, ein Regalbrett über dem Bett (WHAT?) und wieder mal den Hängeschrank...

Und dann gibt's noch Speisezimmer, wozu neben Tisch und Stühlen tatsächlich auch immer noch ein Sideboard gehört.

Natürlich ist mir klar, dass das auch Darstellungen sind, was alles in ein Zimmer kann, aber dennoch hat es ja Modellcharakter, das heißt, es orientiert sich auch ein wenig an der Realität.

Mein Plan ist ja so:
Wohn-/Speisezimmer - Sofa, Couchtisch, Sideboard, Tisch, Stühle, ein paar Lampen
Schlafzimmer - Bett, Nachttisch (einer, weil Männe sie so mag), Einbauschrank, Aussteuertruhe (irgendwo muss sie ja hin)
Bad - Duschbadewanne, Waschbecken, ein Regal (oder wir reorganisieren den Wandschrank, das wär noch cooler)
Flur - ein "Landing Strip", also was zum Schlüssel und Jacken ablegen (wobei ich letzteres in einem Schrank haben will). Für die Schlüssel hätt ich gerne ein Sideboard (wo zB alles, was mit den Katzen zu tun hat, unten rein kann), also zwei Möbel. Und dort wird auch mein heiß geliebter Ikeasessel samt Hocker hinkommen, als Leseecke am Fenster. Dazu dann evtl auch noch eine Stehlampe.

Und die Küche, hach. Eine deckenhohe Regalwand an einer Seite, wo wir Vorräte, Geschirr und einen Gutteil Kochutensilien lagern werden. An den anderen drei Wänden Unterschränke, Arbeitsplatte, (Jugendstil-Style-Beton-)Fliesenspiegel, Ende. Keine Hängeschränke. Er will keine, und ich auch nicht.

Jetzt hab ich allerdings noch ein Zimmer übrig, und da weiß ich noch gar nicht. Gästezimmer? Arbeitszimmer? Kombo?
Ich habe einen 70er Jahre Barschrank, den ich gerne aufmöbeln würde, und einen ebensolchen Couchtisch, mal sehen, ob ich davon was unterbringe. Einiges wird auch im Untergeschoss bleiben, wo ja der Mann seine Werkstatt/Spielzimmer-Kombination einrichten will. Es bleibt also spannend, aber ich bin vor allem froh, dass wir so wenig Zeug haben, weil uns das erlaubt, viel Luft und Licht in der Wohnung zu haben, weil nicht alles zu gestellt werden muss. Damit ist Platz für großflächige Kunst, für Dekor, das wir dann, wenn wir etwas Schönes finden, auf jeden Fall unterbringen können - man muss nicht Schönes draußen lassen, weil vermeintlich Notwendiges den Platz verbraucht...

Edit: Was in meiner Auflistung noch fehlt, sind Katzenmöbel. Im Treppenhaus, im Flur und entweder im Wohn- oder Schlafzimmer werden große Kratzbäume stehen, und dannnoch so zwei, drei Kratzbretter an anderen Stellen. Wir werden nächstes Jahr zwei Bäume fällen (lassen) und Freunde von uns auch, zwei riesige Birken. Wenn ich da Stammholz kriegen könnte, würd ich die Kratzbäume am liebsten selber bauen.
 
 
10 November 2016 @ 01:40 pm
Viele Katzen zu haben, hat unzählige Vorteile. Aber heute ist mir wieder mal ein Nachteil ins Auge gesprungen.

Einer der Kater hat Flohbefall. Heißt, alle Tiere im Haus entflohen. Heißt aktuell sieben Katzen und ein Hund. Kosten? Über 250 Euro. Mal eben so. Blöde Viecher. Ganz abgesehen davon wasche ich jetzt natürlich fünf Maschinen Wäsche und wische elf Schubladen sowie vier Raumecken mit Essigreiniger aus.... und das alles erkältet, super. Geht natürlich entsprechend langsam.
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07 November 2016 @ 08:04 am
Es hat mit Erkältet-sein zu tun, weil man dann nur rumsitzt. Mit Dunkelheit und Nesterei. Und natürlich mit Courtney Carver.

Vor einem Jahr hab ich das ja schon mal gemacht - eine Bestandsaufnahme von allen Nahrungsmitteln im Haus, sortiert nach Kategorien. Ich habe die Sachen dann teilweise ganz bewusst verschenkt/verbraucht/gespendet. Aber eben nur teilweise, manche Sachen kriegt man einfach nicht weg.

Da ich wieder krank bin, mach ich also mal eine neue Liste (die alte findet man hier über's Tag "Ernährung"). Mal schauen, was sich geändert hat, was jetzt weg kann/muss und wie wir's angehen wollen - Essensplanung ist uns nämlich wieder ganz schön abhanden gekommen, was mich sehr ärgert.

Stand November 2016
Tiefgefrorenes
Porree - Hackfleisch - Minzeis - Schokoeis - Cookie Dough Eis

Tee und Kaffee
Chia-Kaffee-Pulver - Melone - Mango-Orange - Eiskaffee-Pulver - Klarer Kopf - Salbei - Kamille - Bergkräuter - Earl Grey - Kaba - Kakaopulver

Honig und Co
Kastanienhonig - Lederblattbaumhonig - Kokosblütenzucker - Ahornsirup - Kaffeegewürz - Erdnussbutter - Nutella

Dosen/Tetrapaks/Gläser/Tuben
Blutwurst - Bihunsuppe - eingelegte Pfirsiche - Tomatenmark

Alkohol
Jim Beam Punsch - Weißwein trocken 2 - Rotwein süß - Rotwein trocken

Condiments
Curryketchup - Ketchup - Süßer Senf - Mittelscharfer Senf - Chilisauce - Sojasauce 2 - Hummus - Paprika-Tomate - Tomate-Basilikum - Streichwurst 5 6

Rohkram
Gelbe Erbsen - Kidneybohnen - rote Linsen

Kohlenhydrate
Muschelnudeln - Spiralnudeln - Glasnudeln - Speisestärke - Mehl - Cream Crackers - Frosties - Falafelmix - Linsenbratlinge - Sesamsaat - Corny 2 - Lion - Pfannkuchenmix - Müsli - Milchreis - Basmatireis - Langkornreis - Semmelbrösel

Essig und Öl
Limonenöl - Rapsöl 2 3 - Sesamöl - Olivenöl - Balsamicoessig - Apfelessig - Weißweinessig - Rotweinessig - Passionsfruchtessig - Cranberryessig - weißer Balsamicoessig


Zum Tee - die Hälfte davon ist echt immer noch da, aber leider angebrochen. Da muss ich mal bei der Tafel fragen, ob die das trotzdem nehmen, ist ja eh alles doppelt verpackt... schwierig auch die ganzen Essige, da sind einige dabei, von denen man halt echt nur ein, zwei Tropfen pro Gericht verwenden kann. Andererseits wird Essig ja nun auch nicht schlecht... Und was die Kohlenhydrate angeht - da werf ich jetzt einiges einfach weg. Und natürlich werde ich wieder Sachen zusammen schütten.

Edit 8.11.
So, Haferflocken ins Müsli, das Eiskaffeepulver hab ich weggeworfen. Schwachsinniges Produkt, vor allem seit Männeweiß, wie man cold brewed coffee macht...
Die ersten Aufbrauchrezepte stehen auch schon: Erdnusscurry (Reis, Erdnussbutter, Linsen, Sesamöl) und Chili (Hackfleisch, Porree, Kidneybohnen, Tomatenmark, Paprikaaufstrich und wieder Reis)

Wir essen ja eh viel Ein-Topf-innen-andern wie meine Omma zu sagen pflegte, das dürfte also gut gehen. Den Salbeitee mach ich heute platt, und bis Ende der Woche Bergkräuter. Vielleicht misch ich den Kamillentee mit rein, den kann ich nämlich pur nicht trinken...

21.11. - wie schon im letzten Jahr wird das Aufbrauchen dadurch boykottiert dass der Mann was kauft, was noch da ist. Diesmal: rote Linsen. Dennoch ist schon einiges verschwunden (siehe Gestrichenes). Juhu.

10.12. - nun ja, es ist ein bisschen doof, dass der Mann gerade nochmal angeregt hat, Vorräte anzulegen. Daher ist eher noch einiges dazu gekommen, was die Liste oben relativ überflüssig (da hoffnungslos unvollständig) macht... jetzt schwanke ich für mich, was zu tun ist. Löschen? hm. Ich lege wohl oben nochmal eine neue an mit "Vorsicht" Artikeln, die halt schlecht werden könnten. Besser.